Triathlon
7 Dinge, die du über Triathlons nicht wusstest
Alle wissen, dass es bei Triathlons vor allem ums Schwimmen, Radfahren und Laufen geht. Jetzt ist es an der Zeit, ins Detail zu gehen. Das sind die besten Athlet:innen und spannendsten Facts!
Willkommen in der Welt des Triathlons -- wo Legenden wie Courtney Atkinson und Natascha Badmann die Messlatte höher und höher legen, wo Leute wie Michael Strasser mit innovativen Projekten neue Maßstäbe setzen und wo die Superstars der Gegenwart Kristian Blummenfelt, Hayden Wilde, Daniela Ryf, Els Visser und Lucy Charles-Barclay die internationale Triathlon-Welt dominieren.
Überragende Athlet:innen wie Rachel Klamer und Daniel Bækkegård sind extrem hart im Nehmen und wissen genau, was es braucht, um bei einem der härtesten Wettbewerbsformaten zu triumphieren. Aber Triathlon ist mehr als Schwimmen, Radfahren und Laufen -- hier erfährst du sieben Triathlon-Facts, die du noch nicht kanntest!
01
Es gibt eine vierte Disziplin
Hast du ernsthaft gedacht, ein Triathlon bestünde nur aus drei Disziplinen? Na, da liegst du denkbar falsch. Es gibt eine vierte Herausforderung, die einen genauso hohen Stellenwert einnimmt, wie die anderen drei – und diese nennt sich "Wechselzone". Ein schneller und unspektakulärer Übergang von einer Disziplin zur anderen kann den großen Unterschied ausmachen. Die Top-Athleten schaffen es etwa, das sogenannte Wechselspiel innerhalb von Sekunden über die Bühne zu bringen – damit wird das Ganze fast schon zur Kunstform.
Natürlich kann man auch den gegenteiligen Weg nehmen. Wir zum Beispiel lieben die Geschichte von dem Typen, der bei einem Triathlon nach weniger als einer Stunde im Wasser ganze 17 Minuten in der Wechselzone verbrachte, da er dringendst aufs Klo musste.
02
Triathlet:innen verbrauchen ganz schön viele Rasierklingen
Triathlet:innen rasieren sich die Beine – und jede Menge andere Körperstellen. Während es viele für überzeugend halten, dass eine Ganzkörperrasur die Athlet:innen einfach schneller macht, ist die Wahrheit etwas ernüchternder: Ein rasierter Körper hat den großen Vorteil, dass er die regelmäßigen Tiefenmassagen schlicht und einfach weniger schmerzhaft macht. Das erklärt aber noch lange nicht, warum einige Athlet:innen sich die Brust und unter den Armen rasieren. Da warten wir noch auf eine Antwort.
03
Ein Triathlon-Bike fühlt sich überraschend sperrig an
Du musst dir unter einem Tri-Bike ein komplett anderes Biest vorstellten als ein konventionelles Rennfahrrad. Ersteres ist um ein Vielfaches aerodynamischer, die Athleten können ihr Körpergewicht weiter nach vorne verlagern und durch die spezielle Lenkstange sind sie in der Lage, den Windwiderstand zu reduzieren. Zudem fühlt sich das Fahren mit einem Triathlon-Bike wesentlich starrer an, also braucht es einige Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Bei einem normalen Straßenradrennen würdest du damit übrigens disqualifiziert werden.
04
Triathlet:innen lieben Elektrizität
Eine beliebte Regenerationsmethode von Triathlet:innen besteht darin, sich an eine elektrische Muskelstimulationsmaschine anzuschließen. Hierbei werden Elektroden an den Schlüsselstellen des Körpers angebracht, die die Muskeln mit einem schwachen elektrischen Puls stimulieren. Dadurch entstehen Vibrationen, die sich zunächst ziemlich seltsam anfühlen. Dennoch findet diese Therapie mittlerweile großen Anklang, da es damit möglich ist, den Körper schneller wieder fit zu machen, die Muskeln auf die bevorstehende Arbeit einzustellen und etwaigen Verletzungen vorzubeugen.
05
Im Pool schnell zu schwimmen, wird dir nicht viel bringen
Es ist die eine Sache, gut darin zu sein, viele Längen im Schwimmbecken zu schwimmen. Eine gänzlich andere ist es aber, draußen im offenen Gewässer, neben hunderten anderen, deine Skills zu beweisen. Zunächst musst du einmal mit der sogenannten "washing machine" am Start zurechtkommen, in der die Triathlet:innen um jede Position kämpfen (Es ist nicht unüblich, dabei zum Beispiel einen unabsichtlichen Tritt auf den Kopf abzubekommen). Schwimmer:innen müssen zudem auch in der Lage sein, zwischen den Schwimmzügen den Kopf über das Wasser zu bekommen, um die Umgebung und etwaige Bojen und Markierungen immer im Auge behalten zu können.
06
Wahrscheinlich brauchst du ein Wörterbuch
Jeder Sport hat seine eigenen Sprachen und Codes, also solltest du dir während der Vorbereitung auch Zeit dafür nehmen, die erforderlichen Triathlon-Begriffe zu pauken, wenn du wirklich zur "Gang" gehören willst. Von "Tempoläufen" über "Zone 2-Training" bis hin zu "Pyramiden" – wenn du hier zum Streber wirst, gehst du mit den besten Voraussetzungen in den Kampf.
07
An einem Triathlon teilzunehmen, kann echt teuer werden
Dieser Sport verlangt dir wirklich alles ab. Nicht nur du musst deine ganze Aufmerksamkeit und viele Tage und Stunden hartes Training aufwenden, sondern auch deine Brieftasche wird ihre Grenzen kennenlernen. Natürlich lässt sich schon mit einem regulären Budget an einem Triathlon teilnehmen, wenn du aber zu den Top-Athlet:innen gehören willst, lässt sich ein hoher finanzieller Aufwand einfach nicht vermeiden.