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Equipment
Ausrüstung: Snowboard vs. Skateboard
Will man mit dem Skateboarden beginnen, reicht es im Grunde sich ein einigermaßen vernünftiges Komplettboard im Skateshop deiner Wahl für um die 100 Euro zu besorgen. Dazu brauchst du ein paar Skateschuhe, die es schon ab 60 Euro gibt. Im Grunde tut es auch jeder andere Schuh mit flacher Sohle. Das war’s auch schon. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann sich noch ein Schoner-Set für 70 Euro anschaffen und einen Helm, für den du nochmal etwa 60 Euro löhnen musst. Dann bist du fertig ausgerüstet, um loszulegen.
Etwas anders sieht es dagegen beim Snowboarden aus. Neben Board, Bindung und Boots braucht es noch Snowboard-Hose und Jacke, Handschuhe, Brille, Helm und Protektoren. Alles zusammengerechnet liegt man dabei irgendwo zwischen 1000 – 1500 Euro. Kein Pappenstiel also, weshalb du überlegen solltest, ob du dir zum Testen lieber erst mal Equipment ausleihst oder gebraucht kaufst. Denn neben dem Outfit kommen ja noch weitere Kosten hinzu…
Für Benny Urban ist Snowboarden deshalb eine privilegierte Sportart - etwa, weil die Sportler:innen oft ein Auto brauchen, um in die entsprechenden Skigebiete zu kommen.
Meiner Meinung nach braucht es genau deshalb zumindest gratis Snowboard-Parks oder -Plätze ohne Lift. Einfach zum Hiken in der Nähe der Stadt. Dann kann sich auch das Skatekid aus der City ein Board leihen und es ausprobieren.
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Verfügbarkeit
Der große Vorteil von Skateboarding ist, dass du es überall machen kannst. Sobald du deine Wohnung verlässt und deine Rollen Asphalt berühren, kannst du loslegen. Perfekt auf den Punkt gebracht hat das bereits in den 70ern der Skatefotograf Craig Stecyk:
Zweihundert Jahre amerikanischer Technologie haben unwissentlich einen riesigen Betonspielplatz mit unbegrenztem Potenzial geschaffen. Aber es waren die Köpfe von 11-Jährigen, die dieses Potenzial erkannt haben.
Beim Snowboarden gestaltet sich das schwieriger. Wer nicht das Glück hat, in den Bergen zu wohnen, muss erst mal eine Anreise in Kauf nehmen, die je nach Länge und Verkehrsmittel unterschiedlich ins Geld geht und die Umwelt belastet. Vor Ort angekommen, brauchst du dann noch eine Liftkarte, Verpflegung und eventuell eine Unterkunft, weshalb ein Snowboardwochenende schnell mal mehrere 100 Euro aus dem Portemonnaie ziehen kann.
Deswegen gefällt mir Street Snowboarden und generell das Snowboarden abseits von den Gebieten so gut. Keine Regeln und mehr Zugänglichkeit.
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Lernkurve
Egal ob Skateboarding oder Snowboarding, beides bedarf Übung und Hingabe.
Skateboarding allerdings noch etwas mehr und vor allem schmerzen Fehler beim Lernen stärker. Skateboarding findet auf hartem Untergrund statt und man steht dabei auf einem wackeligen Brett, das nicht an den Füßen befestigt ist. Hinfallen, blaue Flecken und Schürfwunden sind unausweichlich. Bänderrisse und Knochenbrüche keine Seltenheit. You gotta pay to play. Einfaches herumfahren sollte nach einer Weile funktionieren, aber selbst für Anfängertricks wie einen Ollie, kann es schon mal mehrere Wochen konstanten Übens dauern.
25 Min
ABC of... Skateboarding
Wirf einen Blick auf die Geschichte des Skateboardens, von den Pionieren, die auf den Bordsteinen fuhren, bis zu den Riesenevents von heute.
Du wirst auch nicht über Nacht zum Profi-Snowboarder, aber wenn du einen Kurs belegst und nicht ungeschickt bist, solltest du nach einem Tag eine einfache Piste einigermaßen hinuntergleiten können. Und auch wenn du fällst, landest du weicher. Du kommst also entspannter rein und hast schneller Erfolgserlebnisse, weil du schon nach relativ kurzer Zeit die Piste schwungvoll hinuntercarven kann. Der Backside Double Cork 1080 dauert dann aber noch ein Weilchen.

7 Min
Das ABC des Snowboardens
Im Video geht es um die Geschichte und die Entwicklung des Snowboardens, mit einem Blick auf die besten Tricks, die coolsten Filme, den Fachjargon und die berühmtesten Fahrer.
Beim Snowboarden landet man in der Regel weicher, nur blöderweise kann man auch nicht vom Brett abspringen.
Das habe zur Folge, dass oft Oberkörper oder Schultern zuerst einschlagen. Ausgekugelte Schultern und Schlüsselbeinbrüche sind deshalb häufig zu sehen. "Beim Springen hilft das fest-angeschnallt-sein natürlich", sagt Benny Urban.
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Tricks
Die Tricks sind ähnlich und haben die gleichen Namen, aber trotzdem gibt es Unterschiede. Bei Grabs, Grinds und Slides ist alles ziemlich gleich, außer dass es im Snowboarding keine Smith, Feeble oder Crooked Grinds gibt. Es fehlen schlicht die Achsen um diese Tricks einzuloggen. Dafür gibt es den bereits erwähnten Double Cork. Oder gerne auch Tripple oder Quadrupple Cork.
Theoretisch wäre das im Skateboarding auch möglich, genauso wie Reisen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit theoretisch möglich sind… Dass es jemals so weit kommt, ist allerdings ziemlich unwahrscheinlich. Und falls ja stellt sich die Frage, ob man sie im Skateboarding braucht. Wer hoch und weit fliegen möchte, der hat ja schließlich das Snowboard. Dafür können Skateboarder ihr Board frei bewegen und alle möglichen Fliptricks vollführen, die Snowboardern wegen der Bindung verwehrt bleiben.
Die Tricks und das jeweilige Feeling bei der Ausübung sind oft sehr ähnlich, nur dass es zwei total unterschiedliche Techniken benötigt. Auf dem Snowboard sind außerdem die Dimensionen und die Geschwindigkeit meist viel weiter und höher als auf dem Skateboard.