Teilnehmer des Wings for Life World App Runs in Spitzbergen 2017.
© Adrian Pop for Wings for Life World Run
Laufsport

Mit Sport anfangen: So bringst du mehr Bewegung in dein Leben

Mehr Bewegung heißt mehr Gesundheit, Spaß und Freude im Leben! Unsere Athlet:innen haben gute Gründe und noch bessere Tipps, warum es sich lohnt, noch heute mit dem Sporteln zu beginnen.
Von: Henner Thies
5 min readPublished on
Bewegung ist die beste und einfachste Art, sich gesund zu halten, da sind sich Fachleute rund um den Globus einig. Schon 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche genügenlaut Studien und WHO, um seine Gesundheit, insbesondere sein Herz-Kreislauf-System deutlich zu stärken. Dabei ist es erstmal egal, welche Art von Sport man treibt, Hauptsache man bewegt sich!
Anton Palzer trainiert mit Influencerin Bodykiss im Fitness-Studio.

Spaß beim Sport garantiert, dass man dabei bleibt!

© Daniel Sommer / Red Bull

Denn, so hat die „Beweg Dich Deutschland“ Studie der TK Ende 2022 ergeben: 30 Prozent der Befragten bewegen sich nicht mal 30 Minuten am Tag. 50 Prozent der Befragten machen überhaupt keinen Sport. Bewegungsmangel ist demnach noch immer das größte Gesundheitsrisiko – in Deutschland und in der Welt. Höchste Zeit also, mehr Bewegung in unser Leben zu bringen.

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Wenn du selbst mit Sport anfangen möchtest, haben unsere Athlet:innen wertvolle Tipps für dich und jede Menge Gründe parat, noch loszulegen!
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Check Yo’Self, before you wreck Yo’Self

Rapper Ice Cube hat es 1992 mit seinem Song „Check Yo'Slef“ auf den Punkt gebracht: Bevor man etwas anfängt, auf das man mental und körperlich vielleicht gar nicht vorbereitet ist, sollte man sich kurz fragen, bin ich dafür bereit? Nicht dass man sich direkt zu Beginn überfordert. Der erste Gang, bevor du mit dem Sport beginnst, sollte dich deshalb zu einem Arzt führen, der dich kurz durchcheckt. Sind Herz, Lungen und Co. in Ordnung, kann es guten Gewissens direkt losgehen.
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Such dir eine Aktivität, die dir Spaß bringt

Zwei Frauen fahren mit Straßenrädern auf der Straße Rad und haben sichtlich Spaß dabei.

Radfahren auf der Straße macht zu zweit definitiv mehr Spaß!

© Unsplash

Wenn du das machst, was dir Spaß bringt, bleibst du sehr wahrscheinlich länger am Ball. Such dir also direkt zu Beginn deiner neuen Sportkarriere eine Aktivität, auf die du dich schon am Abend wieder freust. Vom Spazierengehen im Wald, über das Bahnen ziehen im Swimming Pool, bis hin zum Gewichte stemmen – egal, was für einen Sport du dir aussuchst, du musst ihn gerne machen.
So geht Wakeboard-Ass Dominik Gührs, anders als viele seiner Sport-Kolleg:innen, in seiner Freizeit lieber ins Fitness-Studio als zum Laufen: „Ich motiviere mich eher fürs Fitnessstudio da laufen einfach nicht so mein Ding ist“, meint Gührs. „Dafür fällt es mir umso leichter mich dafür zu motivieren!“
Es geht mir nach dem Sport einfach besser und ich fühle mich ausgelastet und zufrieden!
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Team Up! Verabrede dich mit anderen

Homero Díaz und Iván Ramirez beim Training

Homero Díaz und Iván Ramirez beim Training

© Jaime Fernandez Diaz/Red Bull Content Pool

Schließ dich mit Freund:innen zusammen, die ebenfalls mit Sport anfangen wollen, oder bereits fleißig sporteln. Denn es ist erwiesen: wer sich mit anderen zum Sport verabredet, läuft seltener Gefahr, eine Sporteinheit ausfallen zu lassen. Dabei ist Regelmäßigkeit mit das Wichtigste beim Gesundheitssport.
Abgesehen davon macht das Sporteln in der Gruppe deutlich mehr Spaß als alleine. Das unterschreibt auch Skicrosserin Johanna Holzmann: „Gemeinsam macht’s immer mehr Spaß! Und wenn man eine Uhrzeit ausmacht, kommt man deutlich leichter los!“
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Schritt für Schritt zum Erfolg

Wer mit Sport beginnt, sollte nichts überstürzen. Es bringt wenig, zu schnell zu viel zu wollen, egal, ob auf dem Fahrrad, beim Schwimmen, Laufen oder im Fitness-Studio. Weniger ist gerade am Anfang mehr: Besser man geht jeden Tag 30 Minuten spazieren, als sich einmal die Woche komplett zu verausgaben!
Wintersport-Ass Johanna Holzmann macht für ein Foto-Shooting auf ihrer Terrasse Crunches.

Johanna Holzmann beim Krafttraining zuhause.

© Helge Roeske / Red Bull Content Pool

Dasselbe gilt für die gesamte Lebensführung. Oft wollen Menschen, die mit Sport anfangen, von einem Tag auf den nächsten ihr ganzes Leben neugestalten: sich besser ernähren, mehr schlafen, etc. Besser, man setzt sich kleine Ziele. Erst beim Sport, dann bei der Ernährung, dann beim Schlafen, und so weiter. „Ein mögliches Ziel“, meint Johanna Holzmann, „könnte beispielsweise die Teilnahme beim Wings for Life World Run sein. Da ist es egal, wie weit man kommt, Hauptsache man ist dabei!“
Ich fühle mich mit Sport einfach besser. Mein Körper ist vitaler und fitter – auch in anderen Lebensbereichen.
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Extramotivation durch Smart Watch, App & Co.

Florian Neuschwander checkt nach dem Training seine Smartwatch und seine App.

Flo Neuschwander checkt Smartwatch und App nach dem Training.

© Phil Pham / Red Bull Content Pool

Für das Quäntchen Extramotivation kann sich die Anschaffung einer Smartwatch und das Herunterladen einer Fitness-App lohnen, die zu dir passt. Zum einen machen sie den eigenen Fortschritt zählbar und sichtbar, zum anderen unterstützen dich gerade Fitness-Apps bei der Trainingsplanung und -gestaltung. So können Fitness-Apps auf dich zugeschnittene Trainingsprogramme liefern und diese je nach definiertem Ziel anpassen und effektiv auf die Woche verteilen.
Eine weitere Motivations-Methode, auf die Johanna Holzmann schwört, ist sich schon vor der Aktivität etwas vorzunehmen, auf das man sich danach freut: „Das kann ein Saunagang sein, oder ein heißes Bad“, meint Holzmann. „Oder einfach nur ein leckeres Gebäck.“
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Anspannung versus Entspannung

Mehr Bewegung bringt mehr Gesundheit! Das allein dürfte Motivation genug sein, mit dem Sport anzufangen. Ein weiterer, wenn nicht der beste, Nebeneffekt von mehr Bewegung ist zudem das bewusste Genießen von Entspannung gegenüber Anspannung, meint Johanna Holzmann: „Ich liebe es, mir zu Beginn der Woche schon Ruhetage einzuplanen, an denen ich guten Gewissens auch mal auf dem Sofa bleiben kann.“ Ohne schlechtes Gewissen, nur mit einem leichten Muskelkater und der Gewissheit, seinem Körper die letzten Tage wieder viel Gutes getan zu haben.
Anna Seidel isst nach dem Training in Dresden ein Eis.

Wer sportelt, kann sich guten Gewissens auch mal was gönnen!

© Richard Walch/Red Bull Content Pool

Auf der anderen Seite merkt man, wenn man sich an regelmäßiges Sporttreiben gewöhnt hat, sehr schnell, wenn man diesen Ausgleich plötzlich nicht mehr hat, wie Short-Trackerin Anna Seidel zuletzt bemerken musste: „Ich habe mir zuletzt eine Auszeit vom Profi-Sport genommen“, erzählt sie: „Zuerst war ich einen Monat im Urlaub, dann war ich als Sportsoldatin, die ich bin, auf einem Lehrgang der Bundeswehr. Danach hatte ich sehr schnell einen recht großen Drang, mich wieder mehr und regelmäßiger zu bewegen.“

Teil dieser Story

Dominik Gührs

Schädelbasisbruch als Karriere-Ende? Nicht mit Nik! Er macht die Wakeparks rund um den Globus unsicher und steigt zum mehrfachen Weltmeister auf.

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