F1

F1 in 10: Max Verstappen spielt in Spanien seine ganze Dominanz aus

Max übernimmt in Katalonien die volle Kontrolle und siegt erneut, während sich Oracle Red Bull Racing-Teamkollege Sergio Pérez von P11 auf P4 vorarbeitet.
Autor: Matthew Clayton
4 min readPublished on
Max Verstappen von Oracle Red Bull Racing beim Großen Preis von Spanien 2023.
© Getty Images/Red Bull Content Pool
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Spanien in exakt 74 Wörtern*

Verstappen gewann mit seinem dritten Sieg beim Großen Preis von Spanien sein drittes Formel 1-Rennen in Folge. Der regierende Weltmeister von Oracle Red Bull Racing führte jede einzelne Runde an, um seinen Vorsprung in der Fahrerwertung auf 53 Punkte anwachsen zu lassen. Lewis Hamilton ging als Zweiter über die Ziellinie -- es ist das insgesamt 35. Mal, dass Verstappen und Hamilton eins und zwei belegen -- während dessen Teamkollege George Russell sich von P12 auf P3 vorkämpfte.
* 2023 ist die 74. Saison der Formel 1-Weltmeisterschaft
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Der Große Preis von Spanien in sechs Bildern

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Max macht den anderen in Spanien das Leben schwer

Max Verstappen von Oracle Red Bull Racing beim Großen Preis von Spanien 2023.

Ab dem ersten Training behielt Verstappen die volle Kontrolle.

© Getty Images/Red Bull Content Pool

Es war einige Zeit her, seitdem die Formel 1 auf einer konventionellen Strecke ihre Rennen bestritten hatte, waren die vorangegangenen fünf Rennen doch auf Straßenkursen ausgetragen worden. Der Circuit de Barcelona-Catalunya bringt seine berühmt-berüchtigte Kurvenführung mit, die Red Bull im Generellen -- und Verstappen im Speziellen -- dabei half, die wahre Pace des RB19 in dieser Saison voll auszuspielen.

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Schon in den ersten Runden des Wochenendes war klar, dass der regierende Weltmeister die Benchmark sein würde. Verstappen holte in allen drei Trainings-Sessions die Bestzeit und setzte sich auch im Qualifying mit einer Rekordrunde (1m 12,272s) an die Spitze. Im Rennen am Sonntag führte er dann alle 66 Runden an, sicherte sich die schnellste Rennrunde und ging mit 24 Sekunden Vorsprung auf Hamilton über die Ziellinie.
Verstappens 40. Karriere-Sieg ging aber nicht völlig ohne Challenge über die Bühne. Die RB-Piloten waren die einzigen, die mit dem Medium-Reifen starteten, womit Max den Lokalmatador Carlos Sainz (Ferrari) auf den Soft-Reifen in der ersten Kurve abwehren musste. Daneben ging er mehrmals über die Track-Limits, was mit einer Verwarnung und der Gefahr einer 5-Sekunden-Strafe einherging. Zwei Runden später setzte er die schnellste Rennrunde, um den Speed, der noch in seinem Auto steckte, eindrucksvoll zu demonstrieren.
Den zweiten Grand Prix in Folge machte sich Verstappens Teamkollege Sergio Pérez das Leben selbst schwer, nachdem er im Qualifying unter seinen Erwartungen performt hatte: Der Mexikaner ging während Q2 in Kurve 5 bei seinem Versuch, noch unter die besten 10 zu kommen, weit und er verpasste Q3 um nur 0,051 Sekunden, womit er am Sonntag von Platz 11 weg ins Rennen ging.
Doch im Gegensatz zum vorangegangenen Wochenende in Monaco, wo das Überholen beinahe unmöglich war, arbeitete sich Pérez durch das Feld und war drauf und dran, im letzten Rennabschnitt doch noch aufs Podium zu gelangen. Er jagte Russell auf frischen Soft-Reifen nach seinem finalen Boxenstopp in Runde 51. Letztendlich war die Rundenzahl aber zu kurz, um den Mercedes-Piloten einzuholen, und er kam mit drei Sekunden Rückstand als Vierter ins Ziel.
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Tsunoda zahlt einen hohen Preis

Yuki Tsunoda von Scuderia AlphaTauri beim Großen Preis von Spanien 2023.

Tsunoda verlor mit seinem aggressiven Fahrstil Punkte.

© Getty Images/Red Bull Content Pool

Mit einer starken ersten Runde kämpfte sich Scuderia AlphaTauri-Pilot Yuki Tsunoda von Startplatz 15 in die Punkteränge. Spät im Rennen kam es dann aber zum Duell mit Zhou Guanyu, das die Stewards mit einer 5-Sekunden-Strafe für den Japaner ahndeten, nachdem dieser den Alfa Romeo-Piloten von der Strecke gedrängt hatte. Tsunoda überquerte die Ziellinie als Neunter, wurde dann aber auf P12 zurückgereicht, womit er nach einem wirklich guten Rennen mit leeren Händen nach Hause reisen musste.
Tsunodas Teamkollege Nyck De Vries war ein weiteres Mal der bessere AlphaTauri-Fahrer im Qualifying. Der Niederländer ging von Platz 14 aus ins Rennen und er hielt seinen Platz auch nach Runde 66. Das Potenzial, in die Top-10 zu rutschen, war bei einem Rennen, in dem es keinen einzigen Ausfall gab, durchaus erkennbar.
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Die Zahl, die du dir merken solltest

73: Das ist die Prozentzahl an Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya, die von der Pole-Position aus gewonnen werden konnten (24 aus 33), seitdem die Strecke 1991 zum ersten Mal auf dem F1-Kalender stand. Das ist das größte Pole-Sieg-Verhältnis überhaupt, selbst Monaco kann da nicht mithalten.
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Kurz und knapp analysiert

Quotation
Es ist ein großes Vergnügen, mit so einem Auto fahren zu dürfen, und das zeigte sich auch heute wieder. Noch einmal: Ein Sieg hier...ist einfach nur unglaublich!
07

Die Statistik, die zählt...

Die Top-5 der Fahrer-Gesamtwertung:

Position

Pilot

Team

Punkte

Abstand

1

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

170

-

2

Sergio Pérez

Oracle Red Bull Racing

117

-53

3

Fernando Alonso

Aston Martin

99

-71

4

Lewis Hamilton

Mercedes

87

-83

5

George Russell

Mercedes

65

-105

Die Top-5 der Konstrukteurswertung:

Position

Team

Punkte

Abstand

1

Oracle Red Bull Racing

287

-

2

Mercedes

152

-135

3

Aston Martin

134

-153

4

Ferrari

100

-187

5

Alpine

40

-247

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...und abseits der Strecke

Max Verstappen, Sergio Pérez und Daniel Ricciardo, der Hafen in Monaco und ein Rennen mit ferngesteuerten Boten -- du wirst es nicht glauben, aber das ist absolutes Chaos...Sieh dir das folgende Video an, um es mit eigenen Augen zu sehen:

2 Min

Fastest RC Boats Sink In Monaco 🚤

Heads up, this is absolute chaos.

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Nächster Stopp? Was muss ich darüber wissen?

Runde 8 (Kanada), 16.-18. Juni
Streckenname/Location: Circuit Gilles-Villeneuve, Montreal
Länge/Runden: 4,361km, 70 Runden
Gehaltene Grand Prix'/Debüt: 41, 1978
Erfolgreichster Fahrer: Lewis Hamilton (7 Siege)
Erfolgreichstes Team: Ferrari (11 Siege)
Podium im Jahr 2022: 1.: Max Verstappen (Red Bull Racing), 2.: Carlos Sainz (Ferrari), 3.: Lewis Hamilton (Mercedes)
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Abdo Feghali und weitere Teilnahme driften während der Parade vor dem Red bull Car Park Drift World Final 2022 in Jeddah, Saudi Arabien.

Abdo Feghali auf der F1-Strecke in Jeddah.

© Naim Chidiac/Red Bull Content Pool

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