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2019 mauserte sich das Battle-Royale-Game Apex Legends zu DEM Überraschungshit des Jahres. Mit der Veröffentlichung von Season 12 im Februar 2022 ist der Titel dank umfangreicher Neuerungen so beliebt wie nie zuvor. Viele neue Spieler wagen sich in den Kampf, doch aller Anfang ist schwer. In unserem Einsteiger-Guide liefern wir euch gemeinsam mit G2 Esports hilfreiche Tipps und Tricks für die ersten Runden.
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Apex Legends Gameplay: Battle Royale & Helden-Shooter
Apex Legends kombiniert in seinem Haupt-Spielmodus die Vorzüge eines Battle-Royale-Spiels mit den Eigenheiten eines Heldenshooters im Stile von Overwatch und Co. 60 Spieler stehen sich auf einer von vier Karten (Königsschlucht, Rand der Welt, Olympus und Sturmpunkt) in Dreier-Teams oder Duos gegenüber.
Während das Spielgebiet im Laufe einer Runde immer kleiner wird gilt es, als letzter Squad zu überleben, um das Match zu gewinnen. Ausrüstung wie Waffen, Rüstungen, Aufsätze oder Munition sind auf den Maps verteilt und müssen erst aufgesammelt werden, um sie verwenden zu können.
Die Besonderheit: Zur Wahl stehen 20 Charaktere – die sogenannten Legenden – die allesamt mit drei einzigartigen Fähigkeiten aufwarten.
- Eine passive Fähigkeit, die jederzeit im Hintergrund aktiv ist
- Eine Taktikfähigkeit, die relativ schnell auflädt und aktiviert werden kann
- Eine ultimative Fähigkeit, die länger zum Aufladen benötigt, den Kampf allerdings mitunter entscheiden kann
Mit dem Start von Season 9 kam ein weiterer Spielmodus hinzu: Apex Legends Arenen. Hier treten zwei Teams mit je drei Spielern auf deutlich kleineren Maps gegeneinander an. Ausrüstung wird hier nicht gesammelt, sondern ähnlich wie in Valorant oder CS:GO zu Beginn einer Runde eingekauft. Der erste Squad, der drei Runden (mit zwei Runden Vorsprung) gewinnt, wird zum Sieger erklärt. Season 10 erweiterte diesen Modus mit Ranked-Matches.
Arenen haben großes Potenzial als eigenständige Esports-Disziplin.
"Das Spiel lebt von seinen einzigartigen Charakteren und den Spezialfähigkeiten, die es von anderen Genrevertretern abheben. Das, in Kombination mit makellosem Gunplay, macht Apex zum besten Battle Royale, sowohl für Einsteiger, als auch Profis," verraten die Pros von G2 Esports in unserem Interview.
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Teamplay ist der Schlüssel
Im Vergleich zur Battle-Royale-Konkurrenz ist Apex Legends noch mehr auf Teamplay ausgelegt. Wer zusammenbleibt erhöht seine Chance auf den Rundensieg deutlich.
Solltet ihr nicht mit einem Headset kommunizieren, bietet euch Apex Legends ein ausgeklügeltes Ping-System, bei dem ihr in einem Ring-Menü verschiedene Kommandos an eure Teamkameraden weitergeben könnt. So könnt ihr neue Ziele vorschlagen, Feindpositionen durchgeben oder mitteilen, in welche Richtung ihr schaut.
Das funktioniert sogar mit Items: Schaut ihr auf eine Waffe, Beutekiste oder Rüstung, reicht ein Tastendruck, um eure Mitspieler darauf aufmerksam zu machen. Nutzt die Ping-Funktion so oft es geht und achtet auf die Mitteilungen eures Teams.
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Die Ausrüstung von grau bis rot – Evo Schilde, Helme & mehr
Während Gewehre, Pistolen oder Bogen für den offensiven Part stehen, erhöht ihr eure Lebenschancen mit verschiedenen Ausrüstungsgegenständen, die wiederum in fünf Seltenheitsstufen vorliegen. Dazu zählen:
- Helme (reduzieren Schaden von Kopftreffern)
- Evo-Schilde (reduzieren Schaden)
- Knockdown-Schilde (bieten Schutz, wenn ihr niedergeschlagen seid)
- Rucksäcke (erhöht Inventarkapazität)
- Survival-Gegenstände (bieten Schutz gegen den Ring-Schaden oder lassen euch eine mobile Respawn-Barke mitführen)
Tipp
Zu Beginn einer Runde seid ihr mit den häufigsten (und schwächsten) grauen Items ausgestattet, bessere könnt ihr allerdings auf den Maps finden – mit Ausnahme der Evo-Schilde und Survival-Gegenstände.
Die Items liegen in den Seltenheitsstufen grau (Level 1), blau (Level 2), lila (Level 3) und gold (Level 4) vor. Jede der Stufen bietet eine höhere Schadensreduktion beziehungsweise lässt euch mehr Gegenstände mitführen.
Goldene Gegenstände warten zudem mit einem besonderen Effekt auf und stellen somit die besten Items in Apex Legends dar:
- Helm (Stufe 4): Reduziert die Aufladezeit der Taktik- und ultimativen Fähigkeit
- Schild (Stufe 4): Heilspritzen und Schildbatterien sind effektiver
- Knockdown-Schild (Stufe 4): Ermöglicht es euch, euch einmal selbst wiederzubeleben
- Rucksack (Stufe 4): Wiederbelebte Teamkameraden erhalten zusätzliche Gesundheit und Schilde
Tyler 'Ninja' Blevins rockt Apex Legends. Gebt euch diese starke Runde.
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Evo-Schilde entwickeln sich weiter
Eine Ausnahme stellen die Evo-Schilde dar, denn diese entwickeln sich im Laufe einer Runde automatisch weiter. Abhängig davon, wie viel Schaden ihr im laufenden Match ausgeteilt habt.
- Stufe 1: absorbiert 50 Schaden
- Stufe 2 (ab 150 Schaden): absorbiert 75 Schaden
- Stufe 3 (ab 300 Schaden): absorbiert 100 Schaden
- Stufe 5, rot (ab 750 Schaden): absorbiert 125 Schaden
Der rote Evo-Schild ist dem goldenen Schild um 25 Punkte überlegen, verfügt dafür allerdings nicht über den einzigartigen Spezialeffekt.
Tipp
Schaut euch an, wie Twitch-Star Ninja sein ultimatives Streamingzimmer einweiht:
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Wirf einen Blick in Ninjas ultimativen Streaming Room
Tyler ‘Ninja‘ Blevin ist ein aussergewöhnlicher Gamer - und braucht als solcher auch ein aussergewöhnliches Studio. Wirf einen Blick auf die Entstehung dieses einzigartigen Raums.
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Kenne deinen Gegenüber
Um eine Runde zu gewinnen ist es überlebenswichtig zu wissen, was im Kampf auf euch zu kommt. Daher solltet ihr euch unbedingt die Zeit nehmen, euch mit den einzelnen Fähigkeiten der verschiedenen Legenden vertraut zu machen.
Was kann der Roboter (Pathfinder), wenn er auf mich zukommt? Habe ich etwas zu befürchten, wenn ich gegen die Frau mit dem Jetpack (Valkyrie) antrete? Und wie könnte der Typ mit der Schmalzlocke (Mirage) flüchten, wenn es brenzlich wird?
Ein Grundverstädnis für die besonderen Skills der Legenden ist enorm wichtig und kann euch in einer Runde einen entscheidenden Vorteil verschaffen.
Lernt von den besten Twitch-Streamern für Apex Legends: auch AnneMunition zockt das Game immer noch gerne.
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Lernt den Umgang mit (mindestens) drei Legenden
Genauso wichtig ist es allerdings auch, die Legenden selbst zu beherrschen. Die Charaktere spielen sich derart abwechslungsreich, dass keine Figur einer anderen gleicht. Um für jede Situation gewappnet zu sein, solltet ihr euch mit mindestens drei Legenden vertraut machen – das hilft auch dabei, einen variantenreicheren Spielstil zu entwickeln.
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Lernt die Karten kennen
Vier Karten erwarten euch im Battle-Royale-Modus von Apex Legends, die in kurzen Abständen wechseln. Jede davon wartet mit ihren ganz eigenen Besonderheiten auf. Königsschlucht ist eine recht offene Karte, Rand der Welt hat mehr verwinkelte Bereiche und Olympus bietet eine Mischung aus beidem. Sturmpunkt ist die größte Karte mit der höchsten Gebirgskette und nutzt statt Ballonen Schwerkraftkanonen zum schnellen Transport.
Nehmt euch die Zeit, euch mit allen Karten vertraut zu machen und lernt die wichtigsten Orte kennen. Jedes Gebiet einer Map weist eine bestimmte Beute-Qualität auf, da ist es äußerst nützlich zu wissen, wo es den besten Loot gibt und wie ihr dort hin kommt.
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Sammelt, was das Zeug hält (aber nicht zu viel)
Anders als beispielsweise bei Call of Duty: Warzone, nimmt die Munition in Apex Legends kostbare Inventarplätze weg. Zu Beginn stehen euch nur acht Slots zur Verfügung, hebt also nicht unbedingt alles auf, was ihr findet.
Nach der Landung macht es durchaus Sinn, erst einmal alles mitzunehmen und das Inventar, sobald ihr zwei Waffen habt, auszudünnen. Munition für eine entsprechende Waffe findet ihr meist direkt in ihrer Nähe, haltet also die Augen offen. 1-2 Granaten reichen zudem, bis ihr einen größeren Rucksack gefunden habt.
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Die besten Waffen in Apex Legends
Im Game erwarten euch etliche verschiedene Waffen. Welche davon die besten sind, lässt sich so einfach allerdings nicht sagen. Grundsätzlich erweisen alle Schießeisen einen guten Dienst, nehmt also die, mit denen ihr am besten klar kommt.
Die R 99 Maschinenpistole zählt dank enormer Feuerrate und gutem Handling zu den besten Waffen für Einsteiger auf kurze Entfernungen. Gepaart mit einer Schrotflinte wie dem Friedensstifter oder der EVA-8 seid ihr besten für intensive Feuergefechte gewappnet.
Tipp
Wer allerdings lieber eine größere Distanz zu seinen Gegenspielern wahrt, bekommt mit dem neuen Bocek Bogen und dem R-301 Sturmgewehr eine starke Kombination. Doch auch Scharfschützengewehre wie die Sentinel oder LMGs sind bärenstark.
Allerdings gibt es auch zwei Waffen, die nahezu nutzlos sind und um die ihr in den meisten Fällen einen großen Bogen machen solltet: Mozambique und P2020. Beide solltet ihr wirklich nur im äußersten Notfall einpacken, da sie euch kaum weiterhelfen.