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Music

14 ikonische Hip-Hop-Moves, die du kennen solltest

Diese 14 Hip-Hop-Moves bringen dich sofort in den Flow. Von Oldschool bis modern ist alles dabei, was Hip-Hop ausmacht.
Von: Jennifer Müller
6 min readUpdated on
Der Einfluss von Hip-Hop-Moves ist riesig. Sie verbinden Musik, Rhythmus und Kultur auf eine Art, die sofort hängen bleibt. Genau das macht sie bis heute so stark.
Egal, ob du schon lange tanzt oder gerade anfängst: Dieser Guide zeigt dir die Moves, die du kennen solltest. Und er erklärt dir auch, warum Hip-Hop bis heute so viel Vibe hat.

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Hip-Hop-Tanz: ein kurzer Blick zurück

Hip-Hop ist mehr als Tanz. Es ist eine ganze Kultur. Viele moderne Moves gehen auf Straßentänze aus den 1970er Jahren zurück, manche sogar bis in die 1960er Jahre. Ihre Einflüsse reichen von afrikanischen Tänzen über Stepptanz, Swing und Modern Dance bis zu Styles wie Breaking und Popping, die die Szene bis heute prägen.
Viele dieser Moves wurden erst durch Musikvideos richtig groß. Ein frühes Beispiel ist der Hammer Dance von MC Hammer in „U Can’t Touch This“. Dieser Trend setzt sich bis heute fort: mit „Lean Back“ von Terror Squad, Remy Ma und Fat Joe sowie der Verschmelzung von Whip und Nae Nae durch Silentó.
Auch wenn sich das Medium verändert hat, bleibt das Prinzip gleich. Trending Dances gab es schon immer, doch heute sorgen TikTok, Instagram und YouTube dafür, dass sie noch schneller viral gehen. Genau deshalb hat Hip-Hop bis heute so viel Power auf der Tanzfläche.

14 kultige Hip-Hop-Tanzschritte, die Jede:r kennen sollte

Hip-Hop lebt zuerst vom Bounce und vom Rock. Beides ist die Basis für fast alle Moves, die du später auf dem Dancefloor siehst. Manche Schritte sind simpel, andere brauchen viel Übung, aber alle haben sich in der Kultur festgesetzt. Hier kommen die Klassiker, die du kennen solltest:
01

Der Two Step

Der Two-Step ist zwar nicht ausschließlich ein Hip-Hop-Move, aber er ist in unzähligen Tanzstilen fest verankert, auch im Hip-Hop. Wie der Name schon sagt, basiert er auf zwei Schritten: Du startest mit den Füßen zusammen, setzt einen Fuß nach außen, stellst ihn wieder zurück und wiederholst das Ganze mit dem anderen Fuß. Genau das macht den Move so stark, weil er leicht wirkt, aber direkt Groove in jede Routine bringt.
02

Der Atlanta Stomp

Der ATL Stomp kommt aus Atlanta und hat sich als klarer Club- und Streetdance-Move etabliert. Der Schritt lebt von Kick-Kick, einem kleinen Jump und dem sauberen Landen auf beiden Füßen, was ihm diesen typischen Bounce gibt. Er wirkt locker, aber sobald der Rhythmus sitzt, hat er richtig Power.
03

Der Dougie

Der Dougie wurde von Doug E. Fresh geprägt und später durch Songs wie „My Dougie“ und „Teach Me How To Dougie“ wieder zum Hype. Im Kern ist es ein Side-to-Side-Flow mit leicht angehobenen Armen, die in einem lockeren Pump-Muster mitgehen. Das Beste daran: Es gibt nicht nur eine richtige Version, sondern jede Person kann dem Move ihren eigenen Twist geben.
04

Der Crip Walk

Der Crip Walk, auch C-Walk genannt, kommt aus Los Angeles und zählt zu den bekanntesten West-Coast-Moves. Der Fokus liegt auf schneller, präziser Fußarbeit. Je nach Version verändert sich der Stil, aber Timing, Kontrolle und Rhythmus bleiben immer das Herz des Moves.
05

Der Running Man

Der Running Man wurde in den 1980ern populär und macht genau das, was sein Name verspricht: Er lässt dich aussehen, als würdest du auf der Stelle laufen. Dafür hebst du die Beine abwechselnd an, ziehst ein Knie nach oben und streckst das andere Bein nach hinten, während die Arme im Takt mitarbeiten. Der Effekt ist simpel, aber extrem dynamisch, deshalb funktioniert der Move bis heute so gut.
06

Der Harlem Shake

Der Harlem Shake kommt aus Harlem, New York, und wurde in den 1980ern als eigenständiger Schritt bekannt. Er lebt von lockeren Schultern, wackeligen Bewegungen und einer Energie, die je nach Tänzer:in komplett anders aussehen kann. Genau das macht ihn so spannend, weil er nicht starr wirkt, sondern immer Persönlichkeit mitbringt.
07

Das Stanky Leg

Das Stanky Leg wurde 2008 durch den gleichnamigen Song von GS Boyz bekannt. Beim Move bleibt ein Bein ruhig, während das andere zur Seite schiebt und das Knie im Takt nach innen rotiert. Das Ergebnis ist ein simpler, aber auffälliger Groove, der sofort ins Auge springt.
08

Jerkin’

Jerkin’ entstand in Los Angeles und wurde Ende der 2000er durch Tracks wie „You’re a Jerk“ und „Teach Me How to Jerk“ bekannt. Der Move lebt von schnellen, lockeren Beinbewegungen, bei denen die Knie nach innen und außen kippen, während der Oberkörper leicht mitgeht. Dazu kommen oft kleine Arm- und Schulteraktionen, die dem Step diesen verspielten, bouncy Look geben.
09

Der Shmoney Dance

Der Shmoney Dance wurde durch Bobby Shmurda und ein virales Musikvideo auf Vine zum Hit. Im Kern geht es um eine aus dem Two Step abgeleitete Bewegung, bei der die Hüfte rausgeht und die Arme verschränkt werden. Der Move ist einfach, aber genau deshalb so eingängig und sofort wiedererkennbar.
10

Bart Simpson

Der Move kommt aus Atlanta und ist vom Cartoon-Charakter Bart Simpson inspiriert. Er ist ein lockerer Side-Step mit viel Attitude. Du gehst erst mit einem Fuß zur Seite, lässt den Oberkörper leicht mitgehen und ziehst dann die Arme angewinkelt nach oben, während du die Beine wieder schließt.
11

Der Smurf

Der Smurf ist ein Street- und Social-Dance aus den 80er Jahren, der im Hip-Hop schnell seinen Platz gefunden hat. Der Move besteht vor allem aus Bounces und Rocks, während sich die Arme abwechselnd nach vorne bewegen. Genau dieser lockere Flow macht ihn zu einem typischen Oldschool-Step, der bis heute nach Hip-Hop-Party aussieht.
12

Der Fila

Der Fila ist ein klassischer Hip-Hop-Step, der schnell gelernt ist, aber im richtigen Flow richtig gut wirkt. Du gehst mit den Schultern geführt nach vorne, springst dann auf ein Bein hoch und setzt den Akzent.
13

Slides/Glides / Moonwalk

Slides und Glides gehören zu den Moves, die vor allem wegen ihres fließenden Looks auffallen. Statt hart zu stampfen, gleitest du kontrolliert durch den Beat und erzeugst so diesen smoothen, fast schwerelosen Effekt. Der Moonwalk ist die bekannteste Version davon. Michael Jackson hat den Moonwalk 1983 mit seinem Auftritt bei „Motown 25“ weltberühmt gemacht, aber die Bewegung selbst war schon vorher in ähnlicher Form zu sehen.
14

Der Party Machine

Der Party Machine ist ein Hip-Hop-Move mit viel Drive, bei dem du mit kleinen Sprüngen, Kick-Bewegungen und einem starken Bounce arbeitest. Du startest mit leicht gebeugten Knien und verlagern dein Gewicht rhythmisch von einer Seite auf die andere. Dann kickst du ein Bein kontrolliert nach außen, kommst über einen kleinen Hop wieder in die Mitte und wechselst direkt auf die andere Seite.

Tipps zum Erlernen von Hip-Hop-Tanzschritten

Der beste Einstieg ist erst mal der Bounce und der Rock. Diese Basics geben dir den Rhythmus, auf dem fast alle Hip-Hop-Moves aufbauen. Wenn du sie sitzt, kannst du weitere Grundlagen lernen, sie miteinander kombinieren und dann anfangen zu experimentieren, ohne deinen Groove zu verlieren. Ob du mit Tutorials übst, einen Kurs machst oder dir Inspiration holst, ist dabei egal. Wichtig ist nur, dass du regelmäßig dranbleibst und den Flow nicht verlierst.