F1 25 Red Bull Ring Setup und Tipps für den GP von Österreich
Am 29. Juni 2025 reist die Formel 1 für den Großen Preis nach Österreich an den Red Bull Ring. Unser F1 25 Guide stellt dir die Strecke vor und liefert das beste Setup für den Kurs am Spielberg.
Der Große Preis von Österreich am Red Bull Ring ist alljährlich eines der Highlights im Formel-1-Kalender. Immerhin gehört die Berg- und Talfahrt am Spielberg zu den anspruchsvollsten und schnellsten Kursen der Saison. Die Rennsimulation F1 25 setzt auf ein neues Fahrgefühl, womit auch der Kurs anders angegangen werden will. In unserem Red Bull Ring Guide stellen wir dir die Strecke vor und versorgen dich mit Insider-Tipps sowie dem besten Setup.
Weite Auslaufzonen, hohe Steigungen und Gefälle, niedrige Kerbs: Der Red Bull Ring ist einer der anspruchsvollsten, schnellsten und spaßigsten Kurse im F1-Kalender. Auch in F12 25 lassen sich wieder einige der Randsteine überfahren, womit du mehr Tempo in die folgenden Geraden mitnehmen kannst.
Optisches Ausrufezeichen ist zweifellos der 14,6 Meter hohe Bulle aus Stahl. Im Infield solltest du die Kerbs aber eher meiden, denn hier sind sie deutlich höher als im Rest des Kurses. Wer hier drüber heizt, riskiert das Ausbrechen des eigenen Bolidens.
8 Min
Drum the Bull
Multi-Perkussionist Martin Grubinger performt auf dem "Bullen von Spielberg" ein musikalisches Meisterwerk.
Englisch
Mit einem Rundenrekord von 1:02,939 Minuten, aufgestellt vom Finnen Valtteri Bottas im Jahr 2020, ist der Kurs der schnellste der Saison. Der Kurs weist erhebliche Höhenunterschiede auf, die maximale Steigung beträgt 12 Prozent und das maximale Gefällen 9,3 Prozent, was sich auf Beschleunigung und Bremsen auswirkt.
Die Runde beginnt mit einem bergauf führenden, scharfen Rechtsknick nach dem Start. Gefolgt von einer Bergauf-Geraden geht es an die langsame Spitzkehre, die die beste Überholmöglichkeit des Kurses darstellt.
F1 25: Setup und Einstellungen für den Red Bull Ring
F1 25 hat kräftig am Handling der Boliden geschraubt. Entsprechend sind die Setups aus dem Vorjahr nicht mehr zu gebrauchen. Die Rundenzeiten auf dem Kurs sind dadurch eine Spur langsamer als noch in F1 24.
Besonders die Aerodynamik von Front- und Heckflügel, sowie die Motorbremse spielen am Red Bull Ring eine wichtige Rolle. Kurven wie der Rauch (Turn 6), der Würth Kurve (Turn 7) oder der Rindt (Turn 9) können ganz allein mit der Motorbremse durchfahren werden, ohne dass du auf das Bremspedal steigen müsstest.
Der Red Bull Ring weist dadurch zudem einen hohen Reifenverschleiß auf. Das Setup für Rennen unterscheidet sich deshalb von dem für Hot Laps: Während du in Rennen den Reifendruck erhöhen und den Radsturz verringern solltest, kannst du es auf eine schnelle Runde im Zeitfahren-Modus etwas sanfter angehen und die Werte entsprechend anpassen.
Monster Trucks in Österreich: Im (Un)serious Race der 'Red Bull Racing Road Trips' wagen sich Max Verstappen und Yuki Tsunoda an ein Monstertruck-Rennen in einem Eisenbergwerk. Ein gigantisches Duell:
6 Min
Österreich – Max Verstappen vs Yuki Tsunoda
Erlebe, wie die F1-Piloten Max Verstappen und Yuki Tsunoda in einem Eisenbergwerk in Monstertrucks gegeneinander antreten.
Die ersten beiden Rechtskurven des Red Bull Ring, die Niki Lauda Kurve und die Remus sind von entscheidender Bedeutung, um eine schnelle Rundenzeit in den Asphalt zu brennen. In Kurve 1 kannst du die Randsteine dabei auf der linken und beim Einlenken auf der rechten Seite weit überfahren, um so schneller in die folgende Gerade einzubiegen.
Ein wirkliches "Anlauf nehmen" über die Kerbs links, um die Kurve gerade zu durchfahren, ist hingegen seit F1 23 nicht mehr möglich. Gebremst wird bei der 50-Meter-Markierung.
Kurve 4 (Schlossgold) bremst du dann etwa bei der 100-Meter-Marke scharf an, räubert rechts über die Kerbs und steigt am Kurvenscheitelpunkt wieder voll auf das Gaspedal.
Nach der Spitzkehre gibt es die beste Überholmöglichkeit.
Darauf folgen die Rauch und die Würth Kurve, die du allein mithilfe der Motorbremse durchfahren kannst. Unterhalb des Stählernen Bullen (Kurve 7) solltest du unbedingt Abstand von den Randsterinen auf der linken Seite nehmen, da dein Auto sonst sehr leicht ausbrechen kann. Auf der rechten Seite, bei der Kurvenausfahrt, kannst du die Kerbs dann aber wieder etwas überfahren.
Die vorletzte Kurve des Red Bull Rings, Rindt genannt, ist ebenfalls entscheidend für eine schnelle Rundenzeit, da du hier viel Zeit gutmachen oder verlieren kannst. Auch hier kommt die Motorbremse zum Einsatz: Ganz kurz vom Gas gehen, einen Gang runterschalten und rausbeschleunigen. Auch hier kannst du wieder auf der rechten Seite etwas über den Randstein fahren und dann herausbeschleunigen, um viel Schwung mitzunehmen.
Nimm möglichst viel Speed auf die Start- und Zielgerade mit.
Lass dich dann weit nach links heraustragen und bremse die letzte Kurve sehr scharf innen an, um dann im dritten oder vierten Gang durchzufahren und möglichst viel Speed mit auf die Start- und Zielgerade zu nehmen. Doch Vorsicht: Der innere Randstein darf dabei kaum überfahren werden, sonst ist deine Runde ungültig.