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Forza Horizon 6 Guide: Die besten Tipps und Tricks für Einsteiger
Die besten Tipps und Tricks für den Start in Forza Horizon 6: Alles, was du zum Open-World-Rennspiel wissen musst, um mit Vollgas durchzustarten.
Über den Autor
Mit Forza Horizon 6 ist das wohl heißeste Rennspiel des Jahres 2026 endlich da. Teil Sechs führt Fahrerinnen und Fahrer nach Japan, was sich Fans bereits seit Jahren gewünscht haben. Doch aller Anfang ist schwer, gerade für Neueinsteiger:innen. Unser Forza Horizon 6 Guide liefert die besten Tipps und Tricks für den Start.
SPOILERWARNUNG: Einige dieser Tipps enthalten Informationen über versteckte Inhalte in Forza Horizon 6. Wer ohne Vorwissen ins Spiel starten will, sollte mit Bedacht weiterlesen.
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Die ersten Stunden: So startest du optimal
Deine Reise in der Welt von Forza Horizon 6 beginnt mit der Ankunft in Japan, den Horizon Qualifiers und dem Horizon Invitational. Erst danach wirst du als vollwertiger Festival‑Teilnehmer mit deinem ersten Armband zugelassen. Statt sofort die komplette Karte abzufahren, solltest du die Qualifiers und ersten Events zügig abschließen, um das Fortschrittssystem und wichtige Funktionen freizuschalten.
Halte dich am besten in den ersten Spielstunden an die Events und Aktivitäten, die dir das Spiel vorschlägt. Denn Forza Horizon 6 macht dich in den ersten drei bis vier Stunden mit dem Gameplay, dem überarbeiteten Fortschrittssystem und den Spielmechaniken wie Spieler-Häusern, PR-Stunts, Sammelitems, dem Journal und vielem mehr vertraut.
Empfohlen für die ersten Stunden in Forza Horizon 6:
- Schließe das Intro und die Qualifikationen ab, bis du dein erstes Armband hast.
- Forza Horizon 6 stellt dir in den ersten Stunden einige seiner (neuen und alten) Features vor. Folge den Empfehlungen des Spiel, um sämtliche Mechaniken und Systeme freizuschalten.
- Halte dich dann an die empfohlenen Events wie Straßen-, Dirt- und Querfeldeinrennen, um ein Gefühl für das Gameplay zu bekommen.
Erst, wenn du eine Pause von der harten Racing-Action brauchst oder gerade keine Lust auf Rennen hast, kannst du dich auf Sightseeing-Tour durch Japan begeben. Denn: Viele der Straßen und Sehenswürdigkeiten entdeckst du im Verlauf der rund 100 Festival-Events ganz automatisch, quasi im Vorbeifahren.
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Japan verstehen: Die Forza Horizon 6 Karte
Die Japan-Karte ist das stärkste Argument für Forza Horizon 6. Sie ist deutlich abwechslungsreicher als Mexiko in Teil 5 und bietet für jeden Fahrstil das passende Terrain.
Im Norden erwarten dich schneebedeckte Rallye-Strecken mit einem Skigeländesprung und einer Bowl-Sektion aus überhöhten Kurven. Ideal für Offroad- und Rallye-Fahrzeuge. Kurvenreiche Bergpässe ohne viel Gegenverkehr eignen sich perfekt für Drift-Training und Zeitfahrten. Eines der ersten Highlights: der Kawazu-Nanadaru Loop, eine kreisförmige Expressway-Auffahrt, die Dauer-Drifts ohne Hindernisse ermöglicht. Im Süden wechselt die Atmosphäre komplett. Breite Küstenabschnitte und blaues Wasser geben dem Spiel fast ein tropisches Gefühl.
Tipp: Wenn du spannende Wahrzeichen entdeckst, pack die Kamera aus! Per Druck auf die "Nach oben"-Taste auf dem Steuerkreuz wechselst du in den Fotomodus. Eine der Aufgaben des neuen Journals umfasst das Fotografieren von insgesamt 26 Wahrzeichen, die im virtuellen Japan zu finden sind.
Die städtischen Bereiche bestechen durch Detailliebe: Reisfelder, Tempel, japanische Wohnviertel mit kompakten NPC-Fahrzeugen inklusive des echten Toyota JPN Taxi, Kirschblüten-Physik und Convenience-Store-Stände. Tokio und die Shibuya-Kreuzung sind dabei, die Straßen sind allerdings breiter als in der Realität, weil das Spiel Platz zum Fahren braucht.
Zwei wichtige Hinweise vorab: Mount Fuji ist sichtbar, aber nicht befahrbar. Und Teile der Karte sind zu Beginn durch das Armband-System gesperrt, darunter die sogenannte Legend Island.
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Das neue Armband-Progressionssystem
FH5 wurde oft für seinen fehlenden roten Faden kritisiert. Forza Horizon 6 behebt das mit dem Armband-Fortschrittssystem. Zuletzt prominent im allerersten Forza Horizon aus dem Jahr 2012 zu sehen. Du arbeitest dich durch aufeinander aufbauende Events, gewinnst dabei Armbänder und schaltest damit prestigeträchtigere Rennen sowie neue Kartenbereiche frei. Das gibt dem Spiel eine klare Richtung, die besonders Einsteigern hilft.
Das erste große Ziel ist das Horizon Invitational. Am Ende wartet die Legend Island als sichtbares, aber zunächst gesperrtes Endgame-Ziel. Das erste Mal seit Jahren, dass Forza Horizon auf ein echtes Finale zusteuert, das über das bloße Sammeln hinausgeht. Die gesamte Progression lässt sich sowohl solo als auch im Online-Koop mit Freunden durchspielen.
Der wichtigste Tipp für den Start: Nicht ziellos durch die Map cruisen. Jedes abgeschlossene Event zählt für Armbänder und Accolades. Hak immer den nächsten Schritt im Fortschrittsmenü ab und bleib fokussiert.
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Startauto: Die richtige Wahl
Zu Spielbeginn wählst du zwischen drei Startfahrzeugen: einem modifizierten Toyota Celica, einem GMC-Truck und einem Nissan Silvia K mit Rocket-Bunny-Bodykit. Doch welches ist die richtige Wahl?
Die Wahl hängt von deinem bevorzugten Fahrstil ab. Den Nissan Silvia empfehlen wir Fahrerinnen und Fahrern, die von Anfang an Drift-Mechaniken üben wollen. Das Rocket-Bunny-Setup ist aggressiv und belohnt präzises Gas- und Lenkungsmanagement. Die Toyota Celica ist der Allrounder mit ausgewogenem Handling, gut für gemischte Events aus Straße und leichtem Offroad. Wer dagegen die nördlichen Bergregionen und Rallye-Strecken bevorzugt, fährt mit dem GMC auf Asphalt zwar sperrig, glänzt aber im Gelände.
Unabhängig von der Wahl gilt: Kauf dir in den ersten Spielstunden keine teuren Autos aus dem Autoshow. Wheelspins, Story-Events und Saisonaufgaben liefern schnell Fahrzeuge nach. Investiere frühe Credits lieber in ein Tuning für dein Startauto, das macht aus einem Standard-Setup ein konkurrenzfähiges Fahrzeug.
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Die vier wichtigsten neuen Features von Forza Horizon 6
Forza Horizon 6 bringt vier spannende Gameplay-Neuerungen, die den Einstieg in das Open-World-Rennspiel direkt beeinflussen:
Über die gesamte Japan-Karte verteilt sind 200 Maskottchen. Überfahre eines und du bekommst sofort 5.000 Credits. Klingt klein, macht in der Summe aber bis zu 1.000.000 Credits aus, die du durch reines Erkunden der Map sammelst. Einer der besten Wege für Einsteiger, um schnell und einfach an Geld zu kommen. Achtung: Das Design der Maskottchen ändert sich für jede Region im Spiel.
Ebenfalls auf der Karte verteilt stehen Aftermarket Cars, die du direkt vor Ort kaufen kannst. Fertig getunt, mit Aftermarket-Bodykit und günstiger als im Autoshow. Halte früh im Spiel die Augen offen nach diesen Markierungen auf der Map. Du erkennst sie an grünen Auto-Symbolen auf der Minikarte.
Die KI-Assistentin ANNA kann auf Wunsch dein Auto zum nächsten Ziel fahren. Nützlicher ist der Kinomodus: Die komplette UI verschwindet, eine filmische Kamera übernimmt. Ideal für Content-Aufnahmen oder eine kurze Pause zwischendurch.
Dragrennen dürfen in Forza Horizon 6 natürlich auch nicht fehlen. Neu: Drag Meets funktionieren jetzt mit echtem Ampelstart. Kein automatisches Halten auf der Linie mehr. Du wählst deinen Startplatz, wartest auf die Ampel und managst den Start selbst. Tritt zu früh auf das Gas und du springst vor. Die empfohlene Methode: Handbremse halten, Launch Control aktivieren, beim letzten Licht loslassen. Reaktionszeit entscheidet.
Apropos Dragrennen: Wer im Kampf zwischen F1-Auto, MotoGP-Bike, Rallye-Bolide und... Supervan gewinnt, siehst du im folgenden Video. Präsentiert von Matt Jones.
6 Min
Ultimate Race
Erlebe, wie fünf der schnellsten Maschinen der Welt im Ultimate Race gegeneinander antreten
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Besondere Autos in der Open World
Die angesprochenen Aftermarket Cars sind aber nur eine von insgesamt drei Möglichkeiten, in der Open World von Forza Horizon 6 an besondere und einzigartige Autos zu kommen. Es gibt noch zwei weitere.
Forza-Veteranen kennen natürlich die legendären Scheunenfunde. Auch in Forza Horizon 6 lassen sich insgesamt 14 Scheunen finden, in denen sich ikonische Boliden verstecken. Scheunenfunde werden als lilafarbene Kreise auf der Karte dargestellt. Innerhalb dieses Bereichs gilt es, die entsprechende Location zu finden, in der sich das Auto versteckt.
Tipp: Zu jeder Scheune führt ein kleiner Feldweg, den du auf der Karte erkennen kannst, der aber nicht als Straße verzeichnet ist. Halte die Augen offen, um schneller ans Ziel zu kommen.
Die dritte Option ist neu in Forza Horizon 6. Insgesamt neun Schatzautos sind in Japan versteckt. Das Ganze läuft folgendermaßen ab: Sobald du in die Nähe eines versteckten Treasure Cars kommst, informiert dich das Spiel über den Fund. Im Menü wird dann ein Foto des Standorts hinterlegt, das dir grob aufzeigt, wo das Auto zu finden ist. Die restliche Arbeit musst du aber selbst übernehmen, Hinweise auf den genauen Standort sind äußerst rar. Also: Augen offenhalten und Beschreibung lesen.
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Straßenrennen und Touge-Battles
Forza Horizon 6 bietet zwei interessante neue Spielerfahrungen, die sich in der Open-World finden lassen: Straßenrennen und Touge Battles. Wichtig zu wissen ist dabei, dass beide nicht mit dem Fortschritt der Singleplayer-Kampagne gekoppelt sind. Ein Abschluss lohnt sich aber dennoch, da hier mächtige Belohnungen in Form von Credits und mehr winken. Und mal ehrlich... bei den nächtlichen Straßenrennen kommen echte Need for Speed Underground-Vibes auf, während Fans der The Fast and the Furious-Filme voll auf ihre Kosten kommen.
- Straßenrennen finden nachts auf den öffentlichen Routen Japans statt. Hierbei handelt es sich um Checkpoint-Rennen auf Etappen von Punkt A nach Punkt B. Pass unbedingt auf den Verkehr auf.
- Touge Battles sind eine Hommage an die kurvenreichen Bergstraßen Japans und meist... bei kurvenreichen Bergstraßen zu finden. Logisch, oder? Jedes Rennen präsentiert sich dabei als Kopf-an-Kopfrennen zwischen dir und einem KI-Gegner samt spektakulärem fahrbaren Untersatz. Wer zuerst im Ziel ist, gewinnt.
Tipp: Da beide Eventtypen vom Fortschrittssystem losgelöst sind, kannst du diese in den ersten Spielstunden gekonnt ignorieren, um schneller voranzukommen. Es sei denn, du hast gerade richtig Bock drauf. Was wir dir natürlich nicht verübeln können.
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Häuser kaufen: früh und gezielt
Immobilien in Forza Horizon 6 sind viel mehr als nur simple Schnellreise-Punkte. Insgesamt acht Immobilien lassen sich im Rennspiel finden, für das letzte musst du die Kampagne aber ziiieeemlich weit spielen.
Das Besondere: Alle Häuser schalten permanente Boni frei, etwa einen täglichen Wheelspin einfach für das Einloggen oder Multiplikatoren auf bestimmte Punktetypen. Premium-Spieler starten mit dem Tokyo City House und haben diesen Vorteil direkt. Alle anderen sollten als erstes großes Ziel das Haus mit dem Daily-Wheelspin-Bonus anvisieren. Es kostet anfangs viel, zahlt sich aber über Wochen und Monate massiv aus. Mehr als jedes Auto zum gleichen Preis.
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PR-Stunts, Skill-Punkte und Wheelspins
PR-Stunts wie Speed Zones, Danger Signs und Drift Zones sind nicht nur für Accolades gut. Wer sie auf drei Sterne bringt, kassiert früh Super-Wheelspins und baut gleichzeitig Skill-Punkte auf. Skill-Punkte sammelst du für alles Spektakuläre: Driften, Springen, Zerstören, Offroad-Fahren. Diese Punkte investierst du im "Autobeherrschung"-Menü deines aktuellen Fahrzeugs, erreichbar über den Reiter "Autos" im Menü des Spiels.
Jeder Wagen hat einen eigenen Mastery-Baum mit Credits, Wheelspins und Super-Wheelspins. Manche Autos zahlen hier deutlich mehr aus als andere, also lohnt es sich, den Baum vor dem Kauf zu checken.
Super-Wheelspins geben drei Belohnungen auf einmal und sind damit deutlich lukrativer als normale Wheelspins. Neben PR-Stunts und Car Mastery bekommst du sie durch Level-Aufstiege sowie über die wöchentliche VIP-Belohnung der Premium Edition.
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Schwierigkeitsgrad und Credit-Multiplikator
Je höher der eingestellte Schwierigkeitsgrad, desto mehr Credits bekommst du pro Rennen in Forza Horizon 6. Bis zu 125 % zusätzliche Gewinne sind drin, wenn du mit deaktivierten Fahrhilfen und hoher KI-Stärke startest. Das lohnt sich, sobald du dein Fahrzeug und die Strecke kennst. Kombiniere das mit langen Rennen, denn lange Strecken zahlen grundsätzlich besser aus als kurze Sprints. Wähle aber immer einen Schwierigkeitsgrad, bei dem du auch noch gewinnen kannst.
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