1. Vor dem Start – Her mit den Kohlehydraten
„48 Stunden vor der Tour beginne ich meine Energiespeicher aufzuladen, etwa mit Haferflocken. Am Vorabend esse ich meistens gekochte Eier mit Kartoffeln. Am Morgen vor dem Start gibt’s dann einen großen Topf Porridge, das sind komplexe Kohlenhydrate, die über einen längeren Zeitraum abgebaut werden, dazu Leinsamen, Nüsse und eine Banane. Zusatztipps: ein paar Tropfen Kokosöl bringen extra Energie, Pfeffer und Kurkuma hemmen Entzündungen.“
Porridge-Rezept
Zutaten für eine Person:
- 50 g Haferflocken
- 250 ml Wasser, Milch oder eine Pflanzenmilchalternative deiner Wahl
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
- Haferflocken in einer Pfanne bei großer Hitze kurz anrösten.
- Milch, Pflanzenmilch oder Wasser mit einer Prise Salz in einen Topf geben und erwärmen.
- Die leicht angerösteten Haferflocken hinzufügen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen.
- Nach ungefähr fünf Minuten, wenn der Brei schön eingedickt ist, den Topf von der Platte nehmen. Fertig!
2. Auf Tour – Smarte Flüssignahrung
„Wenn du Hunger spürst, ist es zu spät, dann fällst du in ein Energieloch. Mein Radcomputer erinnert mich alle 15 Minuten ans Trinken und Essen, wobei ich auf flüssige Nahrung setze. Dafür mische ich in einer Trinkflasche Wasser und etwas Sirup für den Geschmack mit 50 bis 60 Gramm Maisstärkepulver, was bis zu drei Müsliriegel ersetzt. Und für die letzten Meter kann man sich eine Dose Red Bull für den finalen Schub gönnen.“
3. Nach der Ankunft – Shake it, Baby!
„Jetzt braucht der Körper schnell Proteine – etwa einen schnellen Shake aus Dinkelmilch, Proteinpulver und Bananen. Ich trinke den schon unter der Dusche. Danach mach ich mir dann was Einfaches zu essen, irgendwas mit Reis oder Kartoffeln. Gemüse gare ich meistens im Ofen oder brate es kurz an, dann ist es besser verträglich als roh.“